
Der Mensch wird am Du zum Ich.
- Martin Buber -
Psychotherapie
Psychotherapie bietet einen geschützten Raum, um innere Prozesse bewusster wahrzunehmen, Belastungen besser zu verstehen und neue Handlungsspielräume zu entwickeln. Viele Menschen kommen in Psychotherapie, weil sie merken, dass bestimmte Themen, Gefühle oder Muster immer wieder auftauchen – in Beziehungen, im Beruf oder im Umgang mit sich selbst. Andere suchen Unterstützung, weil der Leidensdruck zunehmend größer wird, zum Beispiel durch anhaltende Erschöpfung, wiederkehrende belastende Gedanken, Schlafstörungen, innere Unruhe oder zwanghafte Handlungen, stark belastende zwischenmenschliche Beziehungen oder als traumatisierend erlebte Erfahrungen, die den Alltag beeinflussen.
Dabei kann Psychotherapie unterstützen, innere Spannungen besser zu regulieren, Zusammenhänge zu verstehen und schrittweise wieder mehr Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum im eigenen Leben zu entwickeln.
Methode und therapeutischer Ansatz
Meine therapeutische Arbeit basiert auf der Integrativen Gestalttherapie. Im Fokus steht die Beziehungs- und Kontaktfähigkeit des Menschen zu sich und seiner Umwelt. Es geht darum sich seiner Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse im Hier und Jetzt bewusst zu werden und neue Handlungsspielräume im Kontakt mit sich selbst und mit anderen zu eröffnen. Die Basis der integrativen Gestalttherapie ist das Gespräch. Um das Erleben im Hier und Jetzt zu unterstützen, stehen eine Reihe von Interventionen zur Verfügung, etwa szenisches Arbeiten (z.B. durch Perspektivenwechsel), Beschäftigung mit kreativen Medien, Körperarbeit, Achtsamkeitsübungen und viele mehr.
Ergänzend fließen meine Weiterbildungen in systemischem Coaching, Paar- und Sexualtherapie (Psychodrama) sowie mein fundiertes traumatherapeutisches Wissen in die therapeutische Arbeit ein.
Durch meine traumatherapeutische Weiterbildung und mein vertieftes Interesse an den Auswirkungen belastender Erfahrungen auf das Nervensystem arbeite ich mit einem traumasensiblen Ansatz. Dieser Ansatz bedeutet für mich, die individuelle Belastbarkeit, das Erleben von Sicherheit und die Fähigkeit zur Selbstregulation in den Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit zu stellen und neue Handlungsspielräume zu entwickeln.
Viele Lebensgeschichten beinhalten überwältigende, verunsichernde oder verletzende Erfahrungen, die sich häufig, auch unbewusst, bis heute auf unterschiedliche Lebensbereiche auswirken können. Vor diesem Hintergrund ist es oft notwendig, zunächst Stabilität, Orientierung und innere Sicherheit zu stärken, bevor eine weitergehende Aufarbeitung belastender oder traumatisierender Erfahrungen überhaupt möglich oder sinnvoll ist.
Beispiele für Themen aus der Einzeltherapie
In meiner therapeutischen Arbeit mit Einzelpersonen unterstütze ich unter anderem bei folgenden Themen (Auszug):
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Beziehungsthemen (Beziehung zu sich selbst und zu anderen, Konflikte, Trennung, Verlustängste, Kommunikation)
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Traumatische und belastende Erfahrungen, insbesondere nach schwierigen zwischenmenschlichen Erlebnissen oder traumatischen Erfahrungen mit Bezugspersonen in der Kindheit (Bindungs- und Entwicklungstrauma)
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Familienplanung, (einseitiger) Kinderwunsch (ja, nein, vielleicht), Solo-Mutterschaft
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Selbstzweifel, Selbstwertthemen und selbstabwertende innere Muster
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Liebe, Intimität und lustvolle Sexualität
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Psychosomatische Beschwerden, etwa körperliche Symptome ohne eindeutige medizinische Diagnose
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Ängste und Panik
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Depressive Verstimmungen, Erschöpfung und Überforderung
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Selbsterfahrung, persönliche Entwicklung und Entfaltung